Samstag, April 29

[Rezension] Sorgenkätzchen von Dr. med. vet. Ulrike Werner


Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Penguin Verlag
Erscheinungstermin: 13. März 2017
ISBN-10: 3328100563

Was tun, wenn der geliebte Kater immer mittwochs inkontinent wird oder das Kätzchen nach dem Kartoffelschälen plötzlich zum kampflustigen Tiger mutiert? Dr. Ulrike Werner rückt an und bereitet dem Katzenjammer ein Ende! Die Berliner Tierärztin enthüllt mit viel Fingerspitzengefühl, was Katzen ihren Besitzern nicht sagen können. Dabei ist nicht nur ihr Wissen als Tierverhaltenstherapeutin, sondern auch viel Menschenkenntnis gefragt. Denn manchmal müssen Mensch und Tier sich nur verstehen lernen, damit aus dem Sorgenkätzchen wieder eine glückliche Schmusekatze wird.
Dr. med. vet. Ulrike Werner lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Tierärztin im Großraum Berlin. 2005 gründete sie die "Mobile Tierverhaltenstherapeutische Praxis Berlin" und ist seitdem eine wichtige Anlaufstelle für viele Haustierärzte und Tierbesitzer. Dr. Ulrike Werner ist außerdem Autorin der Kolumne "Für ALLE Felle", die bis 2015 im "Tagesspiegel" erschien.

Auf dem hellen Untergrund des Buches liegt eine junge Katze. Über ihr befindet sich in großen Buchstaben der Titel sowie der Autorenname. Ich muss sagen, obwohl es nicht besonders originell ist finde ich das Cover süß und sehr passend zu dem Buch.




Auf sehr angenehme Art erzählt Dr. med. vet. Ulrike Werner von ihren Hausbesuchen als Verhaltenstherapeutin für Tiere. Da hier immer Aspekte vieler ähnlicher Fälle zusammenkommen und eine Geschichte in diesem Buch bilden habe ich hier nicht das Gefühl, das es sich um Einzelschicksale der Katzen handelt sondern das sich Verhaltensmuster und der Umgang der Besitzer mit dem Tier oftmals auch ähneln.

Einige der 18 Kurzgeschichten haben mich zum schmunzeln, andere empfand ich als traurig und wieder andere ließen mich nur den Kopf schütteln. Dieses Buch machte mir wieder einmal deutlich, das Tiere sich sehr auf ihren Besitzer einlassen und man bei einem auffälligen Tier auch einmal ganz genau auf sich gucken sollte.

Ich möchte auf die einzelnen Fälle gar nicht genauer eingehen, denn jeder Interessierte sollte die Möglichkeit haben sich mit den Vierbeinern und ihren Besitzern selber auseinander zu setzen.

Dr. med. vet. Ulrike Werners Schreibstil ist beschwingt und trägt gut durch die einzelnen Kurzgeschichten, die man unabhängig von einander zwischendurch lesen kann.
Mir hat dieses Büchlein gefallen und ich hoffe auf eine Fortsetzung. Vielleicht auch mit anderen Tieren?

Ein tolles Buch für Katzenbesitzer oder welche, die es noch werden wollen. Die kurzweiligen Geschichten geben nochmal einen ganz anderen Blick auf die eigenen Stubentiger.


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